88 mal kochen

Rezepte für jeden Tag - hauptsache lecker

Buchenholzasche & Mayas Welt

Leider habe ich aus gesundheitlichen und familiären Gründen keine Zeit mehr für Mayas Welt, spankers und den Buchenholzasche Blog. 

Solltet Ihr Buchenholzasche suchen, schreibt mir bitte eine Mail, ein klitzekleiner Vorrat ist noch da.

Nicht nur im Schwabenland ißt man gerne Spätzle. Diese leckeren geschabten oder gepressten Teigdinger sind einfach unschlagbar lecker. Ausserdem braucht man sie unbedingt zu Kässpatzn oder Linsen. Hier das Rezept von der Oma:

 selbstgemachte Spätzle

Zutaten:

  • 350g Mehl (z.B. Dinkelvollkorn)
  • 3 EL Reismehl (Vollkorn) (nicht unbedingt nötig)
  • 2 EL Bio-Sojamehl (für die gelbe Farbe und zum binden als Ei-Ersatz)
  • 250 ml Reis-/Hafer-/Sojadrink oder einfach nur Wasser
  • 1 TL Salz

 

Zubereitung:

  1. Alle trockenen Zutaten miteinander mischen, etwa 1/3 des Mehles in eine separate Schüssel geben.
  2. Dieses Mehl dann mit der Flüssigkeit zu einem weichen Teig verrühren.
  3. Nach und nach mehr Mehl dazugeben, bis es zu einem richtig dicken Teig wird. Keine Angst, auch wenn der Teig viel zu dick zu sein scheint. Der Teig muss fest sein und am Löffel kleben bleiben. Wer das Gefühl hat, dass der Teig zu dick ist, kann noch etwas Wasser zugeben. Stellt man später fest, dass es zu dünn ist, gibt man einfach wieder Mehl dazu.
  4. Den Teig so lange rühren, bis er Fäden zieht.Teig zieht Fäden
  5. Wasser in einen großen Topf geben, etwas Salz dazu und zum kochen bringen.
  6. Teig in die Spätzlespresse füllen (etwa 3/4 voll) und die Presse auf den Topf mit dem leicht köchelnden Wasser, legen.
  7. Jetzt durch die Spätzlespresse durchpressen, das geht sehr schwer. Notfalls einen Mann dazu nehmen.
  8. Wenn der Teig durchgepresst ist, unten den Rest mit einem Messer abschneiden und das Messer mit den Spätzle unter Wasser verrühren.
  9. Jetzt kurz aufkochen lassen
  10. Sobald die Spätzle schäumend an der Oberfläche schwimmen können sie mit einem Schaumlöffel abgeschöpft werden.
  11. mit kaltem Wasser abbrausen, im Sieb stehen lassen. Nach einiger Zeit noch ein paar Mal abspülen um die Stärke rauszuwaschen, sonst sind sie so eklig.
  12. Das Ganze nun solange wiederholen, bis der Teig aufgebraucht ist (also wieder bei 6. beginnen)

Hier noch ein paar Tips:

Falls Ihr mehr Spätzle auf einmal macht: Unbedingt nach der oben angegebenen Menge das Wasser wegschütten und frisches Kochwasser verwenden.

Wenn man sie aufbewahren möchte, auch wenn nur für 1 Tag, sollte man etwas öl darunter mischen, damit sie nicht zusammen kleben.

Spätzle lassen sich prima auf Vorrat zubereiten und dann portionsweise einfrieren. So wird die Küche nur einmal versaut und man hat mitunter monatelang was davon ;)

Je dicker der Teig umso besser die Spätzle, wenn der Teig zu dünn ist, werden Knöpfle draus, das sind "krank" aussehende Spätzle.

Wer helle Spätzle haben möchte, der nimmt helles Mehl. Für dunkle Spätzle dann Vollkornmehl. Dabei ggf. die Flüssigkeitsmenge anpassen.

Wem die gelbe Farbe der Eidotter fehlt, kann mit einer Prise Kurkuma nachhelfen.

Die Zubereitung von Spätzle ist nicht ganz einfach. Aber mit der Zeit bekommt man raus, wie der Teig richtig zu sein hat. Nicht aufgeben, das ist wichtig.

Achja, wenn es trotz allem nicht klappen will: Versucht es an einem anderen Tag mit anderem Mehl. Es kommt wirklich viel auf das Mehl an, auch mir gelingt es nicht immer obwohl ich jahrelange Erfahrung habe. Die Oma hat mir erklärt, das liegt am nassen Jahr. Also war das Jahr zu nass, dann wurde das Mehl nichts und auch die Spätzle nicht. Ob's stimmt, weiß ich nicht, aber das Mehl macht viel aus.

 Spätzle & Knöpfle

 

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